Unter Schülern… iPad-Einführung aus Sicht einer Lehrerin

Als ich im Sommer eine neue 5. Klasse übernehmen sollte, wurde ich vor eine schwere Wahl gestellt: Mir wurde angetragen, die neue iPad- Klasse zu leiten.
Klar, arbeite ich meinen Unterricht fast ausschließlich am PC aus. Klar, läuft an unserer Schule die Kommunikation zwischen den Kollegen selbstverständlich zu großen Anteilen über’s Netz.
Aber: Ich und Technik? – das ist so eine Sache für sich!
Deshalb war ich mehr als skeptisch.
So hörte ich mich im Kollegium um und erfuhr von vielen ganz tollen Möglichkeiten, die sich durch die Nutzung von iPads im Klassenverband boten. Möglichkeiten, die ich auch gerne nutzen würde, wenn ich diese technischen Alleskönner nur beherrschen würde. Da ich aber grundsätzlich der Meinung bin, dass man alles lernen kann, wenn man es denn will, sagte ich zu. Wenn andere das können, würde ich es auch können. Ich sagte zu, mit dem Versprechen der Kollegen, mir als Rookie Input zu geben.
So saß ich also am Montag, den 20.3.17 als Lehrer zwischen den SchülernInnen der Klasse 6.1, die alle sehnsüchtig auf ihr neues iPad warteten. Ich saß da, weil ich diese Situation in einem Jahr mit meiner Klasse haben würde und wild entschlossen bin, mich bis dahin mit dem iPad fit zu machen. Also lernte ich mit den SchülerInnen von Phong Ngo, von der Gesellschaft für digitalen Bildung und seinen Kollegen, wie man das iPad für eine erste Anwendung einrichtet, sowie grundlegende Basics im Umgang. Da ich jedoch leider noch kein eigenes iPad hatte, schrieb ich fleißig mit und beneidete die SchülerInnen, die dies alles, im Gegensatz zu mir, gleich praktisch ausprobieren konnten. Überraschenderweise bekam/en ich/wir dabei etliche Features gezeigt, die ich auf mein iPhone als Apple-Produkt übertragen konnte und die ich bis dahin noch gar nicht entdeckt hatte. Ich lernte, wie man WLAN einrichtet, Touch ID aklickert, Air drop und Air play sinnvoll verwendet und vieles mehr.
Die fünf Stunden gingen um wie im Fluge. Leider werde ich die Klasse zukünftig nicht weiter als „Mitschülerin“ begleiten können. Es war ein erster Schritt, den ich gemeinsam und auf Augenhöhe mit den Schülern erlebt habe.
Zukünftig habe ich aber immer die freudig, gespannte Atmosphäre im Hinterkopf, die ich bei der 6.1 erlebt habe, wenn ich an die Einführung im nächsten Jahr in meiner Klasse denke.
…Und ich freue mich darauf!

Karen Bertram

Tutorin einer zukünftigen Multimediaklasse

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Apps werden billiger – VPP läuft!

Schön, dass hier seit gestern nur eine Überschrift zu sehen und der Text nicht aufgetaucht ist. Vielleicht war das mit dem Tippen auf dem Handy keine gute Idee. Aber jetzt dann:

Endlich habe ich es geschafft und habe nach meiner familiären Auszeit das Volume Purchase Program (kurz: VPP) von Apple eingerichtet. Aufgrund einer Namensänderung bei mir und einer Umstellung bei Apple war es nicht ganz einfach, aber letztendlich hat es geklappt. Ab sofort können unsere Schülerinnen und Schüler somit ihre Apps über dass VPP in Form von Volumenlizenzen erhalten und somit teilweise bis zu 50% des Preises sparen. Das klingt gut und wird morgen direkt getestet!

Der Countdown läuft…

Zum 6. Mal findet in 4 Tagen die Tabletübergabe an unserer Schule statt. Der Countdown und somit die letzten Vorbereitungen laufen…

Die Verträge sind alle unterschrieben, die iPads liegen bereit, die Apple-IDs werden erstellt bzw. die Erstellung wir vorbereitet.

Erstmalig nutzen wir in diesem Jahr das Volume Purchase Program und ich bin sehr gespannt, ob das Guthaben noch rechtzeitig eintrifft…

#Molol17 oder außerhalb der Twitter-Welt: Mobiles Lernen in Oldenburg 2017

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Lernsnacks, Audiobearbeitung, iPad, mobiles Lernen, Interaktivität, Avatare, diskutieren, Kahoot, Inspiration, Markt der Möglichkeiten, ausprobieren, und vieles, vieles mehr…

Am 9. und 10. März fuhren wir an die Universität in Oldenburg, um an der Fortbildung „Mobiles Lernen in Oldenburg“ teilzunehmen. Ein vielfältiges Programm zum Thema „Mobiles Lernen mit Tablets“ wartete auf uns und übertraf alle Erwartungen. Neben interessanten Impulsvorträgen, in denen es unter anderem um die Entwicklung der Digitalisierung an Schulen ging, hatte jede von uns sieben Workshops angewählt. Hier konnte diskutiert und ausprobiert werden, sodass wir einen ersten Eindruck von neuen Apps und Unterrichtsideen bekamen. Auf dem Markt der Möglichkeiten haben wir Kontakte zu Firmen, die sich mit der digitalen Welt befassen, geknüpft. Die Workshops boten uns die Möglichkeit, verschiedene Modelle anderer Schulen kennenzulernen, sowie uns mit Kollegen aus ganz Deutschland auszutauschen. Wir hatten in den Pausen bereits die Möglichkeit, uns Gedanken über schulinterne Weiterbildung, Medienschulung in den Multimedia-Klassen und die Einbindung der neuen Ideen in den Unterricht zu machen. Mit vielen neuen Kniffen, Tricks und neuer Motivation machten wir uns schließlich auf den Rückweg und planen bereits, was neue Inhalte in den iPad-Klassen sein könnten oder auch darüber hinaus. Wir halten euch auf dem Laufenden und sicherlich werdet ihr auch im Unterricht etwas davon mitbekommen. Wir freuen uns darauf, alles auszuprobieren.

Sabine Neumann, Andrea Krause, Jenny Anderson, Maike Graen, Gesine Hagemann

Die IGS Lehrte auf der Didacta

Am 26. und 27. März werden 3 Schülerinnen der Klasse 8.4 gemeinsam mit mir die Arbeit unserer Multimediaklasse auf der Didacta vorstellen. Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns, unsere Erfahrungen weiterzugeben!

Didacta 2014

schoolTab

Wie ja bereits schon öfters auf diesem Blog erwähnt, wurden die Geräte vom Madsack Mediastore bereitgestellt*. Der Madsack Mediastore nennt dieses Projekt schoolTab und unterstützt Schulen auf dem Weg zur Tablet-Klasse. Vor einiger Zeit wurde ich von einem Mitarbeiter interviewt und dieses kurze Interview findet man mit einem Klick hier.

Interview schoolTab

*Wobei das nicht bedeutet, dass das kostenlos geschehen ist. Vielmehr haben die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler einen Vertrag mit dem Madsack Mediastore.

Lernzellen – Keimzellen des neuen Lehrens und Lernens

Lernzellen.de ist eine Internetseite, auf der  die Expertengruppe „Lernen in der digitalen Gesellschaft“ Projekte der deutschen Bildungslandschaft vorstellt, die digitale Medien im Unterricht einsetzen. Auch unser Projekt wird dort vorgestellt…

Der Beitrag ist zu finden unter: http://www.lernzellen.de/integrierte-gesamtschule-lehrte/

Checkliste zur Tablet-Auswahl

Oft bekomme ich zu hören: „Das ist wirklich ein tolles Projekt, aber Apple?“ Nichts ist in Stein gemeißelt und sicherlich wird die Konkurrenz auch immer stärker. Aus diesem Grund habe ich versucht mal eine Checkliste zur Tablet-Auswahl für den Unterrichtseinsatz zu erstellen. Als kleine Unterstützung bei der Suche nach dem richtigen Tablet für den Einsatz in der Schule kann daher die folgende Checkliste evtl. nützlich sein:

CHECKLISTE ZUR TABLET-AUSWAHL

Was muss ein Tablet können, leisten und unterstützen?

  • kabellose Bildübertragung an einen Beamer
  • Kamera
  • Mikrofon
  • gute Akkulaufzeit
  • Instant-On-Technologie
  • einfache, selbsterklärende Technik
  • WLAN
  • Bluetooth
  • Möglichkeit des Downloads von kostenfreien und kostengünstigen Lern-Apps
  • regelmäßige Updates der Firmware auch bei älteren Modellen

Welche Programme muss ein Tablet mit sich bringen?

  • Emailclient zur Verwaltung mehrerer Emailkonten
  • Internetbrowser
  • Programm zur digitalen Mappenführung (Handschrifteingabe, Tastatureingabe, Einfügen von Bildern, Beschneiden von Bildern, Einfügen von Tonaufnahmen, Einfügen von Formen, Textmarkerfunktion, WebDAV-Anbindung, Emailanbindung, PDF-Generator)
  • Programm zur Generierung eines Whiteboards „als Tafelersatz“
  • Programm zur Generierung einer Oberfläche welche kollaboratives Arbeiten erlaubt und alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam auf einer Oberfläche arbeiten können
  • dynamische Geometriesoftware
  • Taschenrechner
  • Lexika
  • Programm zur Einbindung von WebDAV
  • Programm zur Mindmap-Erstellung
  • Zeichenprogramme
  • Bildbearbeitungsprogramme
  • Programm zur Tonaufzeichnung
  • Textverarbeitung
  • Präsentationssoftware
  • Tabellenkalkulation
  • Programm zur Erstellung von Videotutorials
  • Programm zur Adressverwaltung
  • Programm zur Erstellung von Erinnerungen
  • Kalender

Ich erhebe natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und werde versuchen die Checkliste sukzessiv zu erweitern!